Der Sachverhalt steht, bevor das Gespräch beginnt.
Mandatsreif macht aus Anfragen arbeitsfähige Sachverhalte. Die Mandantschaft schildert ihr Anliegen im Chat der Kanzlei, der Agent fragt strukturiert nach. Am Termin liegt ein geordneter Sachverhalt vor, samt der Unterlagen, die dafür gebraucht werden.
Was ihn von einem KI-Sekretariat unterscheidet
Die Fragen stammen aus autorisierten Leitlinien, nicht aus einem selbst gepflegten Fragebogen. Was nicht im freigegebenen Katalog steht, kann nicht gefragt werden.
Unsicherheiten und Widersprüche werden markiert, nicht geglättet. Eine Lücke steht als offener Punkt in der Zusammenfassung.
Die Mandantschaft bestätigt, was übermittelt wird, bevor es übermittelt wird.
Die Unterlagenliste wird abgeleitet, nicht generiert. Nachschlagen ist keine Einschätzung.
Der Agent nimmt auf. Er bewertet nicht. Die rechtliche Einschätzung bleibt bei der Kanzlei.
Unter Ihrem Namen
Mandatsreif tritt gegenüber Ihrer Mandantschaft nicht auf. Der Dialog trägt Ihr Logo, Ihre Farben, Ihre Ansprache. Sichtbar bleibt allein der Hinweis, dass ein KI-System antwortet. So verlangt es Artikel 50 der KI-Verordnung, und keine Gestaltung kann ihn entfernen.
Stand der Entwicklung
Mandatsreif ist ein Prototyp aus einer Abschlussarbeit der KI-Manager-Zertifizierung. Ein Rechtsgebiet läuft im Code (Kindesunterhalt), drei weitere liegen als Zielbild und Fragenkatalog vor. Der Fragenkatalog ist noch nicht anwaltlich abgenommen, und ein öffentlicher Betrieb setzt Verträge nach § 43e BRAO voraus, die noch zu schließen sind.
Wenn Sie als Kanzlei mitdenken möchten, welche Fragen ein solcher Dialog stellen muss: Ich suche genau dieses Gespräch.